HUBERT LOBNIG
GEMISCHTE GEFÜHLE, Reinsberg

2001




GEMISCHTE GEFÜHLE

Barbara Kraus, Ricarda Denzer, Rita Vitorelli, Hilde Fuchs, Oliver Hangl
KuratorInnen Iris Andraschek/Hubert Lobnig

Ortsspezifik heute zielt nicht mehr in erster Linie auf die topologischen Eigenheiten eines bestimmten Ortes. Nicht mehr ist der Ort der manifeste Gegenstand einer künstlerischen „Intervention“ eher ist er der je spezifische Anlass einer (Re-) Aktivierung von Bedeutungsschichten, einer diskursiven Operation. 1
Die künstlerischen Arbeiten realisieren sich diesem Verständnis zufolge weniger in der installativen Geste selbst denn in den Prozessen der Bedeutungsproduktion, die in der  Zeit der Recherche, der Findung  eines Ansatzes und Erarbeitung einer  installativen Situation in den KünstlerInnen und BetrachterInnen freigesetzt werden mögen. Dieser adaptierte zweite Satz aus dem Text von Juliane Rebentisch beschreibt sehr genau die Herangehensweise der KünstlerInnen im Falle von „Gemischte Gefühle“ am Beispiel eines österreichischen Dorfes;  Reinsberg, eine kleine Gemeinde nahe Scheibbs in Niederösterreich war (wie schon 1999 mit „Gemeinsame Sache“) Ausgangs-  und Produktionsort für das Projekt  GEMISCHTE GEFÜHLE. Fünf KünstlerInnen ließen sich über einen längeren Zeitraum im Dorf nieder und befassten sich mit lokalen Ereignissen,Geschichte(n), mit  Menschen und Institutionen, dem öffentlichen Leben, sozialen Konfliktlinien und touristischen Selbstdarstellungsstrategien des Ortes. Der eigentliche Effekt von Gemischte Gefühle steckt zwischen den Zeilen. Initiiert von dem Autospengler Karl Prüller und unermüdlichen Betreiber der kulturellen Aktivitäten im Dorf (die experimentelle Burgruine und deren Bespielung  und dieBetreibung der Biogastronomie ebendort ist ebenfalls seinen Initiativen zuzuschreiben) waren die gesamten Vorbereitungen und Realisationen Teil einer intensiven oben erwähnten diskursiven Operation. Eine Gruppe von KünstlerInnen zu finden, die Interesse an ortsspezifischer Kleinarbeit findet, sich in eine interne und externe Diskussion einläßt, der Schritt in ein auf dem ersten Blick verschlossenes Dorf zu treten, ebenda zu recherchieren, Ansätze zu suchen und zu finden und Realisationen zu erarbeiten ist und war speziell im Projekt von 2001 eine permanente Gradwanderung. Verschlossenheit und Offenheit, Interesse, Diskussion und Verdeckung, offene und geschlossene Türen wechselten sich permanent ab. Durch die Nähe der Recherche und der Arbeiten am Leben im Dorf und auch dem Interesse eines Teils der KünstlerInnen konkrete Geschichte(n) des Dorfes aufzugreifen ergab sich die Möglichkeit von „wirklicher“ Auseinandersetzung, die sonst in der Kunst oft nicht stattfindet. (Kritische Ansätze verlieren oft schnell den Kontakt zum kritisierten Feld oder werden im Falle der Institutionenkritik ins kritisierte System integriert.)  Eine Distanzierung vom Feld, eine Integrierung in ein geschlossenes Kunstsystem war in Reinsberg nicht möglich. Der Kreis der aufgenommenen Geschichte(n), der Beteiligten und der RezipientInnen war zu eng, um zu entkommen. So ergab sich zB. in der Vorarbeit von Ricarda Denzer und Barbara Kraus über die Geschichte(n) der Hofmühle eine Diskussion mit einer Familie, dem Bürgermeister, Herrn Prüller über die Grenzen der Einbeziehung von biografischen Details in die künstlerischen Arbeiten. Konflikte traten auf, die Weiterarbeit wurde kurzfristig untersagt, in mehreren Gesprächen wurden dann aber durchaus die Wichtigkeit verstanden die die Einbeziehung einer solcher Einzelbiografie für das Erkennen von kollektiven Prozessen hat. Das Interesse an der Lebensgeschichte und der Behandlung einer Aussenseiterin im Dorf wurde plötzlich nicht mehr als voyeuristischer Akt sondern als Aufarbeitung einer gemeinsamen Geschichte begriffen, die über den privaten, familiären Zusammenhang hinausweist.
Die Situation, daß viele KünstlerInnen aus ähnlichen Dorf- bzw. Kleinstadtsituationen kommen eröffnete eine zusätzliche Dimension. Die Beschäftigung mit Eigengeschichte(n), Erinnerungen vermischte sich mit der Beschäftigung mit dem Dorf.  Der Titel des Projektes stand programmatisch für das Projekt, seine Verfahren und seinen Verlauf; für die Gemischten Gefühle, die auf allen Seiten aufkommen wenn sogenannte „Fremde“ in ein Dorf kommen. Das Gemischte Gefühl heimisch zu sein, Vertrautheit, Überschaubarkeit zu erfahren aber auch alle Gegenteile davon – draußen zu stehen, schief angeschaut zu werden, zu Gemeinschaften keinen Zugang zu haben etc. steht dem Gemischten Gefühl als Künstler, interessierte junge Menschen, Eindringlinge, Fremde, Wiener (Städter), oder linke Protestierer gesehen zu werden gegenüber.
Folgende Bedingungen haben das Projekt strukturiert und die große Dichte der Arbeiten (des Arbeitens) ermöglicht. Die Länge und Wichtigkeit der Vorarbeiten und Recherchen, die gleichwertig zur Ausstellung/Präsentation standen. Die lange und intensive Ausseinandersetzung mit dem( nur scheinbar überschaubaren) Ort. Die Kommunikation und Kooperation mit den Menschen im Dorf. Die Arbeit in der Gruppe und die intensiven internen Diskussionen unter den teilnehmenden KünstlerInnen. Die Offenheit und Prozesshaftigkeit des Projektes. Der Präsentationsort REINSBERG als Ganzes.
Das von den KünstlerInnen neu adaptierte ehemalige Kaufhaus Gruber im Zentrum neben der Kirche war ein kommunikativer Knotenpunkt des Projektes. Zusätzlich bildete die Hofmühle, ein historisches Haus mit viel Geschichte(n) einen zentralen Ort. Die Hofmühle ist ein unrenoviertes, historisches Gebäude aus dem 16.Jhdt. an der Dorfstrasse in Reinsberg. Die Recherche rund um das Haus, ergab eine Reihe von Erzaehlungen über die früheren Bewohner und deren Geschichte. Einzelne, erlebte oder überlieferte Episoden über den alten Hofmühlner und seine Tochter werden von den Dorfbewohnern in unterschiedlichen Interpretationen erzaehlt. Das Haus regt zu zahlreichen Spekulationen an. Die haetten da gehaust, heist es. “Er hat schlecht gewirtschaftet. Sehr belesen war er. Das waren “eigene Leit.” Sie ist ein Abklatsch von ihm. Mistrauisch bis zum Gehtnichtmehr. Briefe schreibt sie, die sich gewaschen haben. Ganz eigen ist sie. Krank ist sie,” ect.. “

Die Arbeit von Ricarda Denzer mit dem Titel "eigen" bezog  sich auf eine erzaehlte Episode aus der Biografie der Tochter.
“1974 war das. Da war eine Geschichte mit einem Mann. Da kam ein Brief. Keine Handschrift. Nur ausgeschnittene Buchstaben. Da stand: An dem Tag zu der Zeit wird die Hofmühle in die Luft gesprengt. Da kam die Gendarmerie und sie mussten raus aus dem Haus. Und nichts ist geschehen.” Gar nichts.”
Auf einer Projektionsflaeche vor der Hofmühle in Reinsberg, wurde ein vor 30 Jahren angekündigtes Ereignis, als Videoanimation durchgeführt. Die Hofmühle explodiert.
Eine an Baustellentafeln erinnernde Plakatflaeche vor der Hofmühle zeigte anschliessend das Grundstück auf dem die Hofmühle stand/steht. “Sie hat ihr Leben lang nichts anderes gehört vom Vater als wie: pass nur auf der will nicht dich, der will nur die Hofmühle.”
Als zweite Arbeit von Ricarda Denzer ist ein 13 minütigesVideo entstanden, das mit Aufnahmen im Dorf beginnt, sich langsam der Hofmühle nähert, sie ins Bild rückt - bis sie explodiert  - dann aber mit fast statischen Bildern aus der Computeranimation kurz nach der Explusion steckenbleibt. Traumhafte Szenen mit Rauch/Nebelschwaden, die an Fantasy-Computerspiele erinnern. Dazu Stimmen aus dem Dorf über eine Frau, die anders ist, anders spricht, sich anders verhält, sich nicht anpassen will oder kann - krank ist?, ausgegrenzt und in letzter Konsequenz ausgeschlossen wird verschnitten mit einer Sprecherinnenstimme, die kurze Ausschnitte aus Märchenerzählungen, die aus einem alten Heft der Frau stammen wiedergibt.
 
Auch die Performance "Schneckenfalle" von Barbara Kraus hatte Ihren Ursprung in den Geschichten rund um die Hofmühle. Die Diskussionen um die der Hofmühle im Vorfeld brachte sie aber davon ab direkt mit dem recherchierten Material eine Frauenfigur zu kreieren, wie ursprünglich geplant. Sie schuf ein neues Wesen „Ein Prediger im Feldzug gegen die Feuchtigkeit. Nackte Schnecken sind unterwegs. Zweigeschlechtlich, gefräßig und überaus fruchtbar, schleimen sie sich ihren Weg durch die kleinen und großen Gartenparadiese. Wenn´s sein muß, befruchten sie sich selbst und auch die Gartenerde. Hinter jeder Hecke wartet Bier, Salz, die Schere und neuerdings auch der Elektroschlag. Ein Kirchplatz wird zur Salatlandschaft. Ein Prediger zur Schnecke.“  
Barbara Kraus erfand für ihre Performance ein hybrides Schneckenmenschwesen als Metapher für die Ambivalenz von Begehren. „Dem Bedürfnis nach trockenen, geordneten, eindeutig definierten und überschaubaren Verhältnissen, steht die Anziehung und Faszination für feuchte,schleimig-schlüpfrige,dunkle Löcher gegenüber.“
Die Figur war schon Tage vor ihrem Auftritt in Wien unterwegs, hielt sich schon vor der Eröffnung in Reinsberg auf, besuchte die Reinsberger Nächte, ein Dorffest, das parallel stattfand und trat bei Einbruch der Dunkelheit, vorher auf einem Fernseher von einer Fernsehmoderatorin angekündigt vor das Publikum. Mit spitzen Schreien und sexuell konnotierten Gesten schuf sie sich Platz, trat an ein Rednerpult und predigte umgeben von üppigen Salat. Im Text, der sich an die Sprache von antiquierten Drohpredigten anlehnte ging es um „die Angst der Kiche vor den Frauen“. In einem zweiten Teil der Performance zog sich die Schnecke in ein Laubhaus zurück, schlüpfte aus seiner Rolle und verlas Texte und Protokolle über Frauenbehandlung durch Inquisition und Hexenverfolgung.
Der Dorfkirchplatz war Aufführungsort und war sicher ein Mitgrund für die heftige Diskussion und Reaktion der Reinsberger Bevölkerung während und nach dem Auftritt. Nicht mehr über das Projekt, die Arbeiten oder die Form und Aussage der Performance wurde danach diskutiert sondern allein über das gewagte Kostüm, die sexuelle Konnotation der Bewegungen und über Kirchenangriffe.
Um den Prozess der Annäherung innerhalb des dörflichen Kontextes und die Fragestellungen, Konfliktlinien und Transformationen die sich dabei ergaben zu verdeutlichen, hat Barbara Kraus  ein kleines Bild/Textbuch mit dem Titel „feucht“  produziert.

Das Gehen in Aufmärschen und Prozessionen steht im Mittelpunkt der mehrteiligen Installationen von Hilde Fuchs mit dem Titel Reflektorzone. Das Projekt bezieht sich auf dorfgemeinschaftliche Ereignisse, wie sie z.B. an kirchlichen Feiertagen stattfinden. Besonderes Augenmerk fällt dabei auf Prozessionen und Umzüge. Im Gegensatz zu der Bewegung der Menschen stehen dabei starre Strukturen und Einrichtungen, wie die rythmisch gesetzten Montagelöcher am Rande der Straße, in die bei der Fronleichnamsprozession Birkenäste gestellt werden. Diese ziehen sich, obwohl nur einmal im Jahr im Einsatz,  entlang der Prozessionswege durch das Dorf.
In der Installation von Hilde Fuchs werden diese Montagelöcher mit rohen Birkenstämmen in der Höhe von Strassenpfeilern und mit rot/weißen Reflektoren versehen, bestückt. Auf  ihre obere Schnittseiten werden Fotografien von diversen historischen und aktuellen Prozessionszügen affischiert.
Im Kaufhaus Gruber wurde eine Diaprojektion mit im Dorf gesammelten Bildmaterial von historischen und aktuellen Umzugsbildern einer aktuell erstellten Fotoserie von Gesichtsausschnitten (Gesichtsausschnitte und Augen von ReinsbergerInnen im Rückspiegel) gegenübergestellt. Das kollektive, ritualisierte Gehen im Gegensatz zum individualisierten Autofahren. Die Positionen, ritualisiertes Kollektiv  und Individuum, gehen und fahren treffen in beiden Arbeiten immer wieder aufeinander. Auch die Wahrnehmung beim Vorbeifahren oder beim langsamen Hinschauen ist zentrales Thema der Arbeiten.

Als Ausgangspunkt für die mehrteilige Arbeit Reinswood von Oliver Hangl dient das für einen ländlichen 900-Seelen Ort ungewöhnlich hohe Interesse an kultureller (Eigen-)Produktion, deren Erfolg nicht zuletzt durch die (künstlerische und organisatorische, stets nebenberufliche) Multifunktionalität einiger Einzelner gewährleistet ist. Hangl erklärt Reinsberg für die Ausstellungsdauer kurzerhand zum „Künstlerort“ und damit zur Bühne, auf der sich kollektive und individuelle Selbstdarstellung manifestieren. Als ersten Schritt läßt er den fünf Meter hohen, 30 Meter langen Schriftzug “REINSBERG“  als Zitat und Anlehnung an Hollywood, in den Burghügel montieren. Als zweites inszeniert er ein Art Casting am Kirchplatz. Personen aus dem Dorf kommen im feierlichen Outfit werden geschminkt und gestylt und danach für eine Fotoserie gestellt.  Wie inszeniert sich ein Ort für den öffentlichen Auftritt? Mit Blumenorgien des Dorfverschönerungs-vereins, Trachtenwettbewerbe, Goldhauben, Anzüge, Schminke, am Traktor, mit Kuh? Mit welchen Medien wird dieser Auftritt transportiert? (Goldhauben im Internet?) Oliver Hangl operiert an der Schnittstelle zwischen Theater, Film und bildender Kunst. In seinen Performances, die er zumeist gemeinsam mit Schauspielern und Musikern erarbeitet, versucht er theatrale und filmische Elemente miteinander zu verbinden – die Fokussierung auf visuelle Details und die Möglichkeit zwischen Raum und Zeit hin und her zu switchen mit der Unmittelbarkeit des gestischen Ausdrucks, der nicht wiederholt werden kann. Er inszeniert künstliche Einblicke in Szenerien, die für den Zuschauer zur Projektionsfläche für die Klischees und Fiktionen ihrer eigenen Identität werden können. Konstruktion und Perzeption dieser images werden in den verschiedensten Medien erforscht – Film, Video, Musik und multimediale unterhaltsame Live-Acts, die er situations- und kontextspezifisch einsetzt.


Ausgangspunkt der für Reinsberg entstandenen Arbeit  die Burg, die Kirche, das Gasthaus und … von Rita Vitorelli ist einerseits die Absenz von Werbeplakaten im Ort und andererseits die Recherche über das in der Region praktizierte Kunsthandwerk der alpenländischen Zielscheibenmalerei. Eine Gemeinsamkeit von Werbung und Scheibenmalerei ist die Idealisierung von Wirklichkeit (die Perfektion der Produktpräsentation in der Werbung, die Trophäendarstellung auf den Zielscheiben). Die Illusion der verbesserten Welt und die Infragestellung dessen ist ebenfalls eine malerei-immanente Überlegung.
Die Motive von Rita Vitorellis großformatig gemalten Bildtafeln zeigen die »Sehenswürdigkeiten« des Ortes - die Burgruine Reinsberg, die Kirche und das Gasthaus. Die Erschöpfung die eintritt, bei der rein auf Präsentation und
Fremdenverkehrswirksamkeit ausgerichteten Abbildung, wird mit den Mitteln der Malerei illustriert. Diese ist nämlich nur zu einem geringen Teil tatsächlich ausgeführt, ansonsten skizziert, schlampig umgesetzt  oder schlichtweg abgebrochen. Die Bilder verfehlen ihre Funktion und ent-täuschen. Die Möglichkeit der prozesshaften Darstellung ist eine Qualität der Malerei, die für Rita Vitorelli im Fortlauf ihrer Arbeit immer mehr von Interesse wurde. Gemischte Gefühle lieferte dafür sowohl inhaltlich, als auch formal die Basis. Die Aufstellung der Bildtafeln auf einer Wiese am Beginn des Ortes suggeriert vieles: Ist das neues Bauland, neue Bauprojekte, die sich beim genaueren Hinsehen aber sofort als schon eingeführte Klischees herausstellen?. Ist das ein neues Werbekonzept, die „Sehenswürdigkeiten“
eines Ortes vor dem Ort zu präsentieren?

Gemischte Gefühle war ein Experiment, das in der Betrachtung danach teils als gelungen teils als schwierig angesehen werden kann. Haben die Diskussionen im Vorfeld sich als sehr produktiv  erwiesen, so hat die Reaktion auf die Performance von Barbara Kraus einige Türen verschlossen und Kommunikation erschwert. Die Zeit und die Art der Verarbeitung eines solchen Konfliktes wird zeigen, ob ein Projekt dieser Art in Reinsberg, das per se offen dafür war, wieder stattfinden kann.


1 Aus Mythos „Betrachtereinbeziehung“ von Juliane Rebentisch, Texte zur Kunst; Dez. 2000, Heft 40

Die Texte über die KünstlerInnenbeiträge enthalten Teile aus Texten von Ihnen selbst. Sie wurden zT. verändert und sind in unveränderter Form durch Abführungsstriche gekennzeichnet.

Hubert Lobnig


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